Reggio-Pädagogik

Die Reggio-Pädagogik ist eine Erziehungsphilosophie, die das Kind als Konstrukteur seiner individuellen Wirklichkeit und Entwicklung versteht: Kinder bilden sich im sozialen Kontext selbst. Sie sind von Anfang an in der Lage sich mit ihrer sozialen Umwelt auszutauschen und sie machen sich von Geburt an durch sinnliche Erfahrungen ein eigenes Bild von der Welt. Die Anerkennung der Selbstständigkeit ist die Grundlage des pädagogischen Handelns. Prozesse der Verständigung zwischen Kindern und ErzieherInnen stellen sicher, dass die Erwachsenen wahrnehmen und berücksichtigen was Kinder in ihre Bildungsphase einbringen. Wahrnehmendes, entdeckendes Beobachten bildet einen wesentlichen Teil des professionellen Handelns. ErzieherInnen sind kompetente PartnerInnen in kindlichen Forschungsprozessen. Die MitarbeiterInnen, vor allem die ErzieherInnen, arbeiten miteinander, reflektieren ihre Arbeit sowohl im Team als auch mit den anderen Einrichtungen und lernen dabei voneinander. Sie erhalten Praxisberatung und bilden sich kontinuierlich fort. Regionaler, nationaler und internationaler Austausch wird angestrebt.